Bergisch Gladbach. Zum vierten Mal fand am Sonntag die Gemeinsame Herrensitzung der KG Schlader Botze und der Grossen Bensberger KG statt. Der Saal war ausverkauft, mal sehr laut und mal sehr leise – und davon waren selbst die Künstler auf der Bühne begeistert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das „Zesamme“ – zusammen feiern, zusammen essen, zusammenhalten…
„Zwei Vereine, zwei Präsidenten, eine Herrensitzung“, so begannen Martin Schmitz und Rainer Furth-Quernheim die Sitzung um 12 Uhr mittags. Da war der Saal bis zum letzten Platz mit Herren gefüllt. „Es freut mich unglaublich, wie viele Männer auch aus anderen Vereinen zu uns gefunden haben und hier gemeinsam feiern“, zeigte sich der Bensberger Präsident Rainer Furth-Quernheim begeistert. Selbst Vereine aus Köln waren mit größeren Abordnungen in die Zentralwerkstatt gekommen, um das gut abgestimmte Programm zu erleben.
Schmitz und Furth-Quernheim, die ein hervorragendes singendes Moderationsdoppel bildeten, begrüßten unter anderem Miljö, Stadtrand und die Rabaue auf der Bühne – besonderes Augenmerk lag aber natürlich bei den Rednern. Neben Bernd Stelter sorgte vor allem JP Weber für herzhafte Lacher im Saal. Und der Redner selbst war begeistert: „Es ist schön, dass es noch solche ,echten` Sitzungen gibt, bei der Rednern Respekt gezollt wird und es still im Saal ist“. Kleiner Wermutstropfen: Durch den Verkehr schaffte es Volker Weininger, der „Sitzungspräsident“, nicht zu seinem Auftritt in der Zentralwerkstatt. Schmitz und Furth-Quernheim bastelten schnell ein Ersatzprogramm und baten insgesamt 10 Prinzen und 4 Bauern aus dem Publikum auf die Bühne, die mit Gesang und Tanz unterhielten. „Das ist eben live, da kann niemand etwas dafür. Ein riesen Dank ans Publikum, dass die Stimmung durchgehend so toll war“, sagte Furth-Quernheim nach Ende der Veranstaltung.
„Wirklich toll, wie unser Publikum laut feiert und dann wieder leise zuhören kann“, freute sich auch Martin Schmitz in der Pause bei einem von über 600 Hämmche, die innerhalb von nur 30 Minuten von Dutzenden helfenden Händen verteilt wurden. Laut wurde es z.B. bei Stadtrand, die von den Herren im Saal gleich zu drei Zugaben „genötigt“ wurden – da saß keiner mehr auf seinem Stuhl.
Auch die vierte Ausgabe dieser Gemeinsamen Herrensitzung war also wieder ein voller Erfolg – kein Wunder, dass viele Gäste bereits Karten für die kommende Session bestellten.